WIGGY.LIVE

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7. Juni 2006

Liebe Fründe des juten Jeschmacks,

ich habs geschafft, ich hab endlich meine Videos vom Handy konvertieren können und hochladen können. Also kann ich euch nun mit einem frischen neuen Robotervideo im 1st-Person-View beglücken. Das Video ist ungefähr 1:20min Lang und 3 MB groß (MPEG-1-Format damit das auch alle auf dem DVD-Player abspielen können ;) ).

Klicke Hier für überzeugenden Roboter im 1st-Person-View

Das Video wurde aufgenommen nachdem unser Roboter den Contest schon gewonnen hatte. Handy oben auf die Maschine drauf und los gings mit dem Clipdreh. Eine Fahrt haben wir dann noch in Live-Camera-View gemacht:

Klicke Hier für tollen ästhetischen Roboter im Live-Camera-View

Eine Woche vorher hatten wir unsere besten Änderungen am Roboter noch nicht vorgenommen: Die Anordnung des IR-Empfängers war da noch falsch: Wir hatten den Sensor parallel angeordnet was dazu führte dass man nach vorne nur 90° Empfangsbereich hatte. Lösung war die Anordnung der beiden Sensoren in schräger Form (Sensor 1-Richtung zu Sensor 2-Richtung wurde von 0° zu 90°) so dass wir einen Empfangsbereich von 180° hinbekamen. Dies war die absolut bahnbrechende Entdeckung von uns und hat uns glaube ich einen riesigen Vorteil verschafft. Mit 90°-Empfangsbereich sah das Ganze nämlich noch so aus:

Klicke Hier für noch nicht so ganz guten Roboter

30. Mai 2006

SIEG ! SIEG ! SIEG !!!!!!

Wir haben es echt geschafft ! Aus mühsamer wochenlanger Klein- und Fleißarbeit ist unser Aksen-Lego-Roboter entstanden. Der Roboter selber besteht aus einem ästhetischem Gebilde von feinfühligst zusammengesetzten Legosteinchen (in jedem noch so alten Mann steckt immernoch ein kleiner Profi-Legobauer) und beherbergt als Aktoren zwei Motoren die beide Räder ansteuern (Auf PWM Stufe 10 – 100 % der Legomotorleistung geht das Dingen ab wie Schmidts Katze). Als Sensoren dienen zwei Abstandssensoren, zwei Infrarotsensoren (die wir in garantiert bald patentierter Anordnung mehr als Ideal an den Roboter geflanscht haben) und zwei digitale Taster die dann anschlagen wenn sich unser Roboter mit einer Wand zu sehr angefreundet haben. Eine Art Selbstschutz gegen Wände wegschieben bei der Kraft die in den Motoren steckt.

Als Controllereinheit fungiert ein Aksen-Board welches in C mit einer mitgelieferten Library recht lustig programmiert werden kann. Das Aksen-Board wurde von der FH Brandenburg entwickelt und ist für solche KI-Anwendungen wie unseren Roboter recht gut geeignet. Zwar ist für richtig große Anwendungen als Beispiel die Motoransteuerung zu klein (lediglich vier PWM-Motorports) aber das hat uns ja nicht interessiert. Auf dem Aksen-Board fungiert ein 80C515 Chip als Prozessor der sicherlich für unsere Anwendungen mehr als schnell genug ist. Aber mehr kann man hier nachlesen.

Die Aufgabe, in einem Parcours schnellstmöglich ein Infrarotsignal zu orten und genau dorthin zu fahren hat unser Aksen-Lego-Gespann perfekt und in der Bestzeit gemeistert so dass wir uns jetzt:

Prof.Dr.Engels-EmbSys-Roboter-Contest-Sieger 2006 nennen dürfen !!

Ein Hoch auf die Sieger: Bene und meine Wenigkeit.

30. März 2006

Wer fährt denn da noch Windows?

19. Februar 2006

Da soll noch mal einer Google verstehen, wie hier bereits zu lesen war (hier) habe ich es mir selbst zum Ziel gesetzt mit meinen Seiten vor Norbert’s zu kommen ;) . Naja es sollte nur eine kleine Herausforderung für mich werden doch genau dieses Vorhaben verwirrt mich mehr und mehr.

Google ist in den letzten Tagen (Eigentlich schon seit anfang Januar) ziemlich komisch was die Suchresultate angeht. Der Beweis dazu:

klicken zum enlargen – wie immer

z.Erklärung: Es sind drei Datacenters von Google zu sehen. Man sollte im allgemeinen ja davon ausgehen dass diese gesynced sind aber du siehst ja grad selber dass das nicht so ist.

18. Februar 2006

Künftig wird es möglich sein, dass alles was wir im Internet besurfen, sprich, ALLE Paketdaten die überhaupt in unseren lokalen Computer wandern, nachvollziehbar wird. Grund dafür ist eine Entscheidung des Bundestages zur Vorratsdatenspeicherung. Künftig wird es also möglich sein nachzuvollziehen was für versaute Emails Bertha Schnarrenberger von ihrem Chef bekommt, wenn dieses durch das Internet geht. Ich frage mich zwar wie das gemacht werden soll, gehen wir mal von durchschnittlich 3 Millionen Durchschnittssurfern über den ganzen Tag verteilt aus wovon ca 1/6 der Browserzeit (Laden und Lesen) als Ladezeit verwendet wird. Dies würde bedeuten dass rund um die Uhr 500.000 Rechner in Deutschland am Enduser Internetseiten laden. Gehen wir dabei mal von einer durchschnittlichen Übertragungsrate von 90 kb/s aus. 500.000 * 90 kb/s = 45.000.000 kb/s, das entspricht einem Datenvolumen von ca 43945,3 MB/s und in Gigabytes ausgedrückt ca 43 GB/s 43 Gigabyte PRO SEKUNDE, das würde bedeuten dass mein Notebook in 2 Sekunden voll wäre. In einer Minute würden 2.580 GB Daten gespeichert werden, in einer Stunde 154.800 GB Daten. Gehen wir einfach mal davon aus dass die Bundesregierung so schlau ist und die Daten in einer Datenbank in dritter NF – Doppelte Daten sollten eigentlich nicht vorkommen – speichert dann gehen wir mal von 100.000 GB Daten pro Stunde aus, Suchresultate und etwaige dynamische Seiten müsste man ja trotzdem speichern. Dies wären immerhin 2.400.000 GB Daten pro Tag, oder besser (Mit 1000-er Rundung, ist eh ein Circa-Wert): 2.400 TB Daten Pro Tag. In einem Durchschnittsmonat (31 Tage) wären dies immerhin 74.400 TB. In 6 Monaten (Und, liebe Bundesregierung, ich gebe mich großzügig, ich gehe von Januar bis Juni) wären dies dann 434.400 TB, TERABYTE !!
Wie herausgekommen ist läge die Mindestspeicherdauer bei 6 Monaten. Also müssten 434.400 TB Speicher alleine für den Web-Datenstrom verwendet werden. Auch wenn der Wert nur bei der Hälfte oder gar bei einem Viertel liegt, 100.000 TB sind extrem utopisch. Außerdem sind die P2P-Nutzer noch garnicht eingerechnet, und DER Traffic ist nochmal extrem hoch.

Dies, meine liebe von mir mitgewählte Bundesregierung, ist der Earth Simulator, einer der, wenn nicht sogar der größte Großrechner der Welt. Zu sehen ist oben nur ein klitzekleiner Ausschnitt. Immerhin steht der Rechner auf 3500 Quadratmetern. Er kann 150 TB speichern. Zugegebenermaßen braucht der Earth Simulator nicht viel Speicher da er eher auf Berechnungen ausgelegt ist, doch trotzdem scheint eine Datenspeicherung von 434.400 TB utopisch. Es sei denn Sie wollen auf Endlostape speichern. Schade hierbei ist nur dass es keine Tapes gibt die in dieser Geschwindigkeit aufzeichnen.

Fazit: Es kann nicht der Ernst der Bundesregierung sein ALLE Daten der MINDESTENS letzten 6 Monate zu speichern. Dies ist einfach faktisch nicht möglich.

13. Februar 2006

Um mein Wohlbefinden heute in wenige Zeilen zu fassen:

mov ax,Bush
cmp ax,Vollidiot
je Sprungmarke
jmp Ende
Sprungmarke:
mov dx,failure
Ende:

section .data
failure: db ’stupid-idiot’,13,10, ‘$’

Was da wohl ins dx reinkommt …

Wie man schon sieht beschäftige ich mich gerade mit Assembler – Morgen schreibe ich Programmierkurs 2 – Klausur. Bin gut vorbereitet was meinen Ordner angeht das muss ich schon sagen.

Das zweite was mich zur Zeit bewegt ist folgendes: USA bereiten Angriff auf Irans Atomanlagen vor. Muss man das noch kommentieren ? Ich glaube nicht. Tja liebe USA, schade dass euer neu gewonnenes Öl nach so einem Angriff völlig verstrahlt sein könnte ! Ach nee, ist ja eh egal ihr benutzt ja sowieso das gute abgereicherte Uran in euren eigenen Bomben.

Ich war jedenfalls sprachlos als ich das gelesen habe …

9. Januar 2006

So, Ich sitze gerade in SWT. Hier ein paar Notizen zu allem:

  • Keine evtl. Enumerations im Klassendiagramm (1 und 2 hatten das)
  • Zustandsautomat nicht ganz vollständig (includes, extends etc etc)
  • Kein Protokoll-Zustandsautomat vorhanden
  • Klassendiagramm soweit Okay, Beziehungen (multiplicies müssen unbedingt hinzugefügt werden)
  • Unser Sequenzdiagramm scheint gut zu sein
  • Aktivitätsdiagramm muss unbedingt überarbeitet werden !!!!!!!!!!!
  • Powerpoint-Präsi ist sehr angebracht -> PDF ist nicht wirklich gut wie in 2. Präs. gesehen.
  • Balzert stellt viele lästige Fragen – Besonders wenns um “Unwissenheiten” geht – jeder sollte TOP vorbereitet sein
  • Balzert merkt sofort wenn was logisch nicht richtig is
  • Prototyp muss so aussehen wie finales Programm (Fakedaten drin etc), muss aber natürlich nicht laufen
  • Balzert hebt die Stimme nur dann wenn Leute rausgehen, sonst typische 3-Ton-Klangart (Kliesch wollte sie hinterherrennen – schließlich darf doch keiner rausgehen ;-) )
  • Balzert bewertet bei unterschiedlicher Leistungen der Gruppenmitglieder individuell
  • Der Prototyp wird als vollständiges Programm vorgestellt – nicht als Screenshots
  • Ablauf immer in etwa gleich – Einleitung -> Klassendiagramm -> Zustandsautomat / Protokollzustandsautomat -> UseCase -> Aktivitätsdiagramm -> Sequenzdiagramm -> Prototyp.
  • Je weniger Fragen gestellt werden können und je vollständiger die Ausarbeitung ist desto besser. Es müssen jedoch nicht alle Akt-Diagramme oder Seq-Diagramme als Bsp. vorgeführt werden.
  • Eigentlich müssen alle Diagramme nochmals überarbeitet werden – Konform zu den anderen Präsis
  • Wir brauchen noch ein Kommunikationsdiagramm
  • Wir treffen uns Donnerstag !!!
  • Omg, grad fängt sie damit an zb dem prototypen-kerl Fragen zum Klassendiagramm zu stellen. Evil, die frau !

So far jetzt alles, die einzelnen Protokolle werden nachgereicht – Muss noch zum Assemblertutorium heut nachmittag, also ETWAS später.

Schöne Grüße.

So, dritte Präsi fängt an, bevor ich abtippen muss wird die Scheiße direkt in den Weblog getippt -

Anfang der Präsentation: 11:32 | Bankenverwaltung wollen die machen
Erster Punkt: Einleitung / Vorstellen des Programmes

Erste Person stellt Pflichtenheft / Klassendiagramm vor

Zweite Person stellt UseCase / Aktivitätsdiagramm vor
Dritte Person stellt Sequenzdiagramm / Prototyp vor

a) Pflichtenheft - In der PPT-Präsi stehen die einzelnen Punkte – Person trägt vor: Muss-Krit. Anwendungsbereiche Zielgruppen Betriebsumgebung
b) Vorstellung des Klassendiagramms – dataTypes / enumeration zuerst – Dann Klassen. Ebenfalls hier die Multiplizitäten / Beziehungen besser als bei uns – 1:*, *:* etc fehlt – bau ich nach dauert absolut net lange / Funktionen (keine getter / setter) hat diese Gruppe eingebaut – als erste Gruppe überhaupt. Standartwerte und Optionalitäten fehlen bei den einzelnen Attributen noch [0...1] etc. Klassen werden sehr genau erklärt mit logischem Zusammenhang / wenn nicht dann fragt das rothaar mit der samtenen stimme.
*WECHSEL DES REDNERS* 11:42
c) Use-Case: UseCase für Konten (zb Konto eröffnen mit extension point Dispositionskredit -> zu Dispositionskredit beantragen / Condition für extends ebenfalls vorhanden (Condition: Kunde verlangt Dispositionskredit – ExtensionPoint Dispositionskredit) – Also das UseCase bau ich auf Basis des Prototypen auf – eigentlich sollte das ja andersum sein … egal ;) hauptsache wir kriegens präsikonform hin – dafür bleiben uns 2 wochen … Als erste Gruppe benutzt diese Gruppe übrigens Use-Case-Schablonen, so wie wir die drinne haben (inkl Kategorie: primär etc etc)
d) Aktivitätsdiagramm(e): Redner stellt Aktivitätsdiagramm vor. Unseres muss auch in jedem Fall überarbeitet werden – Seq-Diagramm wie die tollen Diagramme die man aus PRG kennt und nciht so wie wir’s haben … Oh ja und man merkt mal wieder die Balzert will Fachsprache haben … Also JEDER, der was vorstellt sollte sich damit auch derbe auskennen…

Mich regt die Balzert grad ma wieder übelst auf – was die ne Fragen stellt…

*Rednerwechsel um 1153*

e) Sequenzdiagramm: Scheint bei uns ganz gut zu sein, eigentlich haben alle die Seq-Diagramme genau wie wir sie haben. Das hört sich im Allgemeinen doch alles ganz gut an, und die Frau Rothaar scheint auch keine Einwände zu haben, obwohls lasch vorgetragen wurde. Wow. Aaaah ja kein Punkt ohne Fragen, da ist sie doch wieder ..: “was ist das für ein Element ?” … pointet auf ein Kästchen bei einer Klasse. “Was bedeutet der Pfeil zurück ?” – “Geht vom Empfänger an den Sender zurück” bla bla bla …

Anm: Ich seh grad bei wem anderen wie groß das komplette Aktivitätsdiagramm ist: Oh ja unseres muss NEU ! Gut dass die Leute vorne so lang brauchen um zu Antworten … So kann ich um den Eintrag noch zu verschönern ein Balzert-Portrait einfügen:

haha wie witzig !

f) Prototyp: Redner stellt Prototyp vor – Balzert hat was daran auszusetzen – instinktive Bedienung ist erwünscht, “Warum haben Sie das in genau in solchen Gruppen gruppiert ?, was haben Sie sich dabei gedacht?” – Persönliche Infos / Anschrift / Kundenkontakt / weitere Infos jew. in Frames unterteilt. Uuuh ich werd gleich erschossen weil ich tippe … also leiser … der vorne verstrickt sich grad in widersprüche – egal – man muss erklären warum was wie aufgebaut wurde. Wenn wenig vorgestellt wurde muss derjenige noch was am klassendiagramm vorstellen. genau wie sies jetzt grad bei dem kerl vorne macht. also muss wohl jeder ALLES wissen. am besten man stopft sich das ganze lehrbuch von der balzert nochmals in die Ohren oder so, dass das innen kopf kommt.

SO und jetzt ist ende um 12:05 … und ich geh raus hier sons muss ich bis 2 uhr hier bleiben :P … schöne grüße !

** THE END ! **

So hab noch eben gelauscht was die balzert zu den leuten so sagt: letzte gruppe: erste person 10 zweite person 9 und dritte glaub ich 5 wenn ichs richtig mitgekriegt hab – also wichtig: jeder muss ALLES 100 prozent verstanden haben !!!!

7. Januar 2006

Na das ist doch mal wieder eine Plage, nachdem wir Computerfachkräfte mit aller Gewalt gegen die Würmer-Invasion kämpfen mussten scheint eine andere Generation von Schädlingen unsere Computer mehr und mehr zu befallen: Ich musste in kürzester Zeit (1 Woche) drei Rechner von ekeligsten Spybots befreien ! Was mir dabei aufgefallen ist: Das Betriebssystem war IMMER Windows XP.

Spybots gibt es ja seit Langem schon, Startpage-Hijacking und andere nervigen Praktiken ärgern viele PC-Benutzer schon seit Langem. Doch es wird immer schlimmer: Inzwischen schrecken die Spybot-Schreiber nicht mehr davor zurück einen ganzen Desktop mit einer Meldung zu versehen, dass der PC doch angeblich mit Spybots befallen ist. Das muss man sich mal reinziehen: Ein Spybot meldet, dass der PC mit Spybots befallen ist. Scheint es dieser lästige Zeitgenosse etwa gut mit dem User gemeint zu haben ? Weit gefehlt, denn gerade dieser Spybot ist nicht einfach wegzubekommen.

Zwar gibt es eine Lösung, dass man ganz einfach den Active Desktop über die Systemsteuerung deaktiviert, doch dies bedeutet leider nur Ruhe für kurze Zeit.

Ein anderes lästiges Programm ist ein Trayicon, der noch viel schwieriger wegzubekommen ist. Das Icon links neben der Uhr meldet im Stile vom Windows Sicherheitsmanager, dass der PC doch mit Spybots befallen ist. Klickt man auf dieses Icon kommt man auf eine Seite mit einem kostenpflichtigen Spybot-Entfernprogramm.

Endgültig wegbekommen habe ich diesen noch nicht. Auch die Spybot-Removal-Software Spybot Search & Destroy versagt ihren Dienst.

Spybots werden also immer mehr zu lästigen Zeitgenossen, die noch schwieriger wegzubekommen sind wie Würmer à la Blaster & Co damals.

…. Wiggy, der jetzt bei seinem Vater Windows neu aufspielt – Danke Spybots !

Gut dass ich damals ein Image gemacht hab – Da dauerts nur noch halb so lange ;-) .

4. Januar 2006

Wie in den letzten Tagen von vielen Leuten bemerkt wurde kommt es seit Neujahr bei Google bei mehreren Datacentern immer wieder zu Schwankungen in den Suchresultaten. Besonders vom als “Testing”-Datacenter bekannten 64.233.179.99-Datacenter von Google wird berichtet, dass Google den Index aus dem letzten Jahr (Genauer: Jagger Update-Phase II auf III) mit frischen Internetseiten neu aufgebaut zu haben scheint. Die Cache-Datas von einigen meiner Seiten sind auf dem o.g. Datacenter jedenfalls aus der Nach-Jagger-Zeit was vermuten lässt, dass einige Datacenter (Oder Index-Center – Server wo nur der Index – Nicht die Suchmaschine gespeichert ist) mit dem Google von Jagger Phase II auf III weitergelaufen sind. Was jedenfalls auffällt ist dass bei bestimmten Keywords die Anzahl der Suchmaschineneinträge drastisch höher sind als auf den anderen, “normalen” Datacentern. Ebenfalls komisch ist, dass ab und zu das betroffene Datacenter 64.233.179.99 online auf www.google.de live aufgeschaltet wurde.

Der Unterschied lässt sich zb beim Keyword “hotels” erkennen:

http://64.233.179.99/search?hl=de&q=hotels&btnG=Google-Suche&lr= -> 251 Mio. Seiten in den SERPS

http://www.google.de/search?hl=de&q=hotels&btnG=Google-Suche&meta= -> 234 Mio. Seiten in den SERPS

außerdem sind die SERPS in der Reihung verschieden.

Ein Problem bei Google ist meines Erachtens ausgeschlossen, da dieser Index nur auf wenigen Datacentern aufgespielt ist und selbst wenn diese Datacenter den alten Index verloren hätten – Sie hätten sich den “normalen” Index direkt wieder von den anderen Datacentern “ziehen” können.

Alles lässt also darauf schließen, dass bei Google wieder irgendein Update ansteht. Wie und inwieweit gravierend es sich durchsetzt wird sich zeigen. Vielleicht werden unsere Internetseiten ja zb nicht mehr so schnell als Duplicate Content angesehen wenn zb eine 301-Weiterleitung vorherrscht (selber gemerkt bei einer meiner Seiten – geändert auf 302). Dies würde jedenfalls erklären warum auf einmal mehr Seiten im Index sind.

Naja die Zeit wird zeigen was Google da vorhat.

Hier noch der Link zum relevanten Thread bei Abakus:

http://www.abakus-internet-marketing.de/foren/viewtopic/t-22153.html

Grüße, Wiggy

[NACHTRAG]

Die neuen Google-SERPS scheinen sich durchzusetzen, auf www.google.de habe ich jetzt nach mehrfachen (DNS-)Aktualisierungen immer die neuen Suchergebnisse. Mit Cache-Versionen von Anno Dazumal – Teilweise bis zum 20.Dezember zurückliegend. Ob vorteilig für mich oder nicht will ich noch nicht analysieren – Jedenfalls sind noch steinalte, mit HTML-Fehlern behaftete und falsch codierte Seiten von mir im Index unter ferner liefen. Übrigens auch mit massig Duplicate Content. Aber das wird die Zeit noch bringen.
[/NACHTRAG]

9. Dezember 2005

Soeben auf heise.de gefunden

Mc Donalds fuehrt Windows-XP-Plattform ein

Ich freu mich schon auf die naechste Fahrt durch den McDrive “Wir koennen Ihre Bestellung zur Zeit auf Grund eines schweren Ausnahmefehlers in 3240:0293 nicht annehmen. Sollen wir Ihnen ein Speicherabbild erstellen ?”